Leider nur einen Punkt kann die Union Neustift/Oberkappel vom Spiel in Bad Leonfelden mitnehmen.
Gleich zu Beginn gibt es eine Schrecksekunde - wie im Spiel gegen Lembach, wo Andreas Aumüller wegen einer Zerrung ausfiel, trifft es dieses Mal einen weiteren Verteidiger - Alexander Scharrer ersetzt Ernst Fischer, und das bedeutet ein wenig Unsicherheit und Zusammenfinden der Mannschaft.
Dennoch, mit etwas Glück und viel Einsatz kann die Defensive die Versuche der Leonfeldner, ein Tor zu erzielen, zunichte machen, das Tor bis zur Pause sauber halten. Offensiv kommt auch nicht wirklich viel zustande, daher steht es zur Halbzeit 0:0.
Nach der Pause wird die N/O spielerisch und kämpferisch besser, kann das Spiel mehr gestalten, die Hausherren agieren aber in ihren Kontern einerseits schnell und gefährlich, allerdings scheitern sie mehrmals an ihrem eigenen Unvermögen. Die Heimischen zeichnen sich vor allem durch ihr beherztes Einsteigen aus, und so bleibt es weitgehend bei einem Hickhackspiel. Die N/O hat eine Superchance, die Alexander Wundsam aber knapp vergibt.
Als alle schon glauben, es bleibt bei einem torlosen Remis, überschlagen sich plötzlich die Ereignisse - von der Zuschauertribüne aus gesehen Abseits, vom Spiel her aber wohl nicht, kriegt Jakub Lesnak den Ball auf Rechts, zieht an Freund und Feind vorbei in den Strafraum und kann nur mehr gefoult werden; den Strafstoß verwertet er selbst souverän zur Führung - wutenbrannten Protesten Leonfeldens zum Trotz steht es 0:1 in Minute 88!
Doch es kommt wie so oft im Fußball - die Heimischen laufen zornig noch einmal an, wir können den Ball bei den Entlastungsangriffen nicht kontrollieren, geraten wieder unter Druck - und schließlich findet sich ein Spieler, der so unglücklich am 16er Eck getroffen wird, dass der gute Schiri Stefan Glira einen weiteren Penalty geben muss - der Ausgleich ist auch der Endstand, 1:1 Unentschieden!
Das beiden Teams nicht wirklich was bringt - aber wenigstens konnten wir an diesem Tag gegen eine körperlich agierende Mannschaft 90 Minuten dagegen halten, gut so...
Die Reserve gewinnt in einem schwachen Spiel verdient mit 3:2 gegen Heimische, die sowohl von Schiri als auch von Linienrichter klar bevorteilt werden und spielen sich so wieder ins Tabellengeschehen hinein, sind ex aequo mit Arnreit und Schenkenfelden 5.
ERF
Montag, September 26, 2011
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